Über Amprion

Strom für Millionen Menschen

Das Stromnetz ähnelt dem Straßennetz. Für den „Fernverkehr“ im deutschen Stromnetz sind Amprion und drei weitere Übertragungsnetzbetreiber verantwortlich. Das Höchstspannungsnetz von Amprion transportiert Strom in einem Gebiet von der Nordsee bis zu den Alpen. Mit 11.000 Leitungskilometern ist es eines der längsten Übertragungsnetze in Deutschland. Es bringt den Strom für 29 Millionen Menschen und tausende Unternehmen.

Amprion hält das Netz stabil und sicher

Rund 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen dazu bei, das Netz sicher und stabil zu halten. Sie arbeiten am Unternehmenssitz in Dortmund und an mehr als 30 weiteren Standorten im Netzgebiet. Eine wichtige Rolle spielen die Expert*innen in der Systemführung: Sie überwachen und steuern das Übertragungsnetz und halten unter anderem Erzeugung und Verbrauch jederzeit im Gleichgewicht. So bleibt die Netzfrequenz konstant und das Netz stabil.

Wegbereiter für ein klimaneutrales Energiesystem

Milliarden für den Netzausbau

Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden. Dafür muss Strom aus erneuerbaren Energien sicher und zuverlässig dorthin gelangen, wo er benötigt wird. Dafür investiert Amprion im gesetzlichen Auftrag allein zwischen 2023 und 2027 rund 22 Milliarden Euro in den Netzausbau. Auch Strom aus Offshore-Windparks in der Nordsee soll über Amprion-Leitungen in die Industrie- und Verbrauchszentren in West- und Süddeutschland gelangen.

Klimaschutz mit Netzstabilität verbinden

Die Energiewende stellt das Stromnetz vor große Herausforderungen: Windkraft- und Solaranlagen speisen den Strom – abhängig vom Wetter – stark schwankend ins Netz ein, während andernorts Kraftwerke vom Netz gehen, die Strom kontinuierlich erzeugen. Die Komplexität im Netz nimmt daher deutlich zu. Amprion setzt auf innovative Technologien, die im Zusammenspiel mit dem Netzausbau dazu beitragen, diese Herausforderungen zu meistern.

Ein Industriestandort an einer Rheinkurve

Dekarbonisierung der Industrie

Dekarbonisierung – das ist die Abkehr von Produktionsprozessen, durch die das klimaschädliche Kohlendioxyd freigesetzt wird. Noch werden vielfach fossile Energieträger wie Kohle und Gas verbrannt, um Wärme oder Dampf zu erzeugen. Künftig wollen die Unternehmen grünen Strom aus erneuerbaren Energien dafür einsetzen – oder Wasserstoff, der aus grünem Strom gewonnen wird. Amprion unterstützt Unternehmen bei der Dekarbonisierung, indem sie künftig über leistungsfähigere Netzanschlüsse mehr Strom aus erneuerbaren Energien beziehen können. Darüber hinaus will Amprion einen Beitrag leisten, um grünen Strom in grünen Wasserstoff umzuwandeln.

Stakeholder zusammenbringen

Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Sie kann nur gelingen, wenn sich Stakeholder aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft intensiver über das Energiesystem der Zukunft austauschen und gemeinsam Lösungen für System- und Marktfragen entwickeln. Das von Amprion gegründete Future Transmission Lab fördert Austausch und Forschung zu neuen, interdisziplinären Forschungsfragen, die sich aus dem beschleunigten Umbau des Übertragungsnetzes ergeben.

Mehr über die Arbeit von Amprion an neuen Technologien, kreativen Lösungen und ressourcenschonenden Konzepten für die Energiewende erhalten Sie im  Innovationsbericht.

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